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Schloss, Elisabethkirche & Oberstadt

Das Landgrafenschloss auf seinem Berg, die Elisabethkirche in der Unterstadt und dazwischen die mittelalterliche Oberstadt mit Markt, Rathaus und Kirchen.

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Schloss & Museum

Landgrafenschloss Marburg

Höhenburg auf dem 287 m hohen Schlossberg, erste Residenz der Landgrafen von Hessen und Ort des Marburger Religionsgesprächs 1529, mit gotischem Fürstensaal und Universitätsmuseum.

Schloss 1, 35037 Marburg

Gotische Kirche

Elisabethkirche

Eine der frühesten rein gotischen Kirchen Deutschlands, 1235 vom Deutschen Orden über dem Grab der heiligen Elisabeth begonnen, mit etwa 80 m hohen Doppeltürmen und goldenem Elisabethschrein.

Elisabethstraße 3, 35037 Marburg

Rathausuhr

Marktplatz und Rathaus

Spätgotisches Sandsteinrathaus von 1512–1527 am Marktplatz der Oberstadt; an der Kunstuhr im Renaissancegiebel von 1581 bewegen sich stündlich Justitia, Tod und ein kupferner Hahn mit Flügelschlag.

Markt, 35037 Marburg

Kostenlose Aufzüge

Oberstadt

Die historische Oberstadt am Schlossberg ist ein Gewirr steiler Gassen und Treppen mit Fachwerkhäusern; ihre 1972 begonnene Altstadtsanierung wurde vielfach ausgezeichnet.

Oberstadt, 35037 Marburg

Alte Universität

Neugotischer Sandsteinbau (1873–1891, Architekt Carl Schäfer) auf dem Gelände des früheren Dominikanerklosters, Sitz der Evangelischen Theologie, mit ausgemalter Aula und historischem Karzer.

Reitgasse / Lahntor, 35037 Marburg

Lutherische Pfarrkirche St. Marien

Gotische Hallenkirche auf einer Terrasse des Schlossbergs, 1222 erstmals erwähnt; ihr hölzerner Turmhelm von 1473 hat sich in der Sonne verzogen, steht sichtbar schief und ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Lutherischer Kirchhof, 35037 Marburg

Kugelkirche St. Johannes Evangelist

Jüngster mittelalterlicher Sakralbau Marburgs, um 1492–1520 für die Kugelherren erbaut und nach deren Kapuzen benannt, mit Netzgewölbe von 1516 und spätgotischen Fresken.

Kugelgasse, 35037 Marburg

Michaelskapelle (Michelchen)

Kleine, 1270 geweihte Pilger- und Friedhofskapelle des Deutschen Ordens auf einer Anhöhe westlich der Elisabethkirche, umgeben von alten Grabplatten; in der Regel nicht öffentlich zugänglich.

Friedrich-Siebert-Weg, 35037 Marburg

Die Wahrzeichen auf der Karte

Karte: OpenFreeMap · © OpenStreetMap-Mitwirkende. Die Oberstadt ist ein ganzes Viertel und hat keinen einzelnen Kartenpunkt.

Landgrafenschloss Marburg

Das Schloss über dem Lahntal
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Der gotische Fürstensaal
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Hoch über der Stadt, auf dem 287 m hohen Schlossberg, steht die erste Residenz der Landgrafen von Hessen. Im Oktober 1529 lud Landgraf Philipp Martin Luther und Huldrych Zwingli hierher zum Marburger Religionsgespräch. Das Schloss mit seinem gotischen Fürstensaal gehört der Universität und beherbergt das Museum für Kulturgeschichte; die Sammlung im Wilhelmsbau ist derzeit wegen Sanierung geschlossen.

Adresse Schloss 1, 35037 Marburg Telefon +49 6421 28-22355 Öffnungszeiten Di–So 10:00–17:00 Uhr; Mo geschlossen uni-marburg.de

Elisabethkirche

Die Elisabethkirche mit ihren Doppeltürmen
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Das gotische Mittelschiff
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Elisabeth von Thüringen, Witwe des Thüringer Landgrafen, gründete 1228 in Marburg ein Hospital und starb hier 1231. Der Deutsche Orden begann 1235, im Jahr ihrer Heiligsprechung, die Kirche über ihrem Grab; sie ist eine der ersten rein gotischen Kirchen Deutschlands, mit rund 80 m hohen Doppeltürmen und dem goldenen Elisabethschrein. Die Chöre sind derzeit wegen Sanierung geschlossen; Langhaus und Schrein sind zugänglich.

Adresse Elisabethstraße 3, 35037 Marburg Telefon +49 6421 65573 Öffnungszeiten Apr–Sep täglich 10:00–18:00; Okt 10:00–17:00; Nov–März 10:00–16:00 Uhr (Advent bis 18:00) elisabethkirche.de

Marktplatz und Rathaus

Marktplatz und Rathaus
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Rathausgiebel mit Kunstuhr — Foto: Hydro (altes VisitMarburg.com)

Das spätgotische Sandsteinrathaus entstand von 1512 bis 1527 am Markt der Oberstadt. Seine Renaissance-Kunstuhr von 1581 setzt zu jeder vollen Stunde Justitia, den Tod und einen kupfernen Hahn in Bewegung — der Hahn schlägt mit den Flügeln. Im alten VisitMarburg.com hieß es: „Das Marburger Rathaus ist außergewöhnlich schön.“

Adresse Markt, 35037 Marburg Öffnungszeiten Der Platz ist immer zugänglich; die Figuren bewegen sich zur vollen Stunde

Oberstadt

Ein Fachwerkhaus von 1321
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Die Mainzer Gasse zum Markt
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Marburgs Oberstadt zieht sich in einem Gewirr aus steilen Gassen und Treppen mit Fachwerkhäusern, teils noch aus dem Mittelalter, den Schlossberg hinauf. Ihre behutsame Sanierung, 1972 begonnen, wurde vielfach ausgezeichnet. Zwei kostenlose öffentliche Aufzüge am Pilgrimstein bringen Sie aus der Unterstadt hinauf.

Adresse Oberstadt, 35037 Marburg Öffnungszeiten Immer zugänglich; Aufzüge am Pilgrimstein

Alte Universität

Alte Universität und Universitätskirche
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Die neugotische Alte Universität (1873–1891, Architekt Carl Schäfer) steht an der Stelle des einstigen Dominikanerklosters, neben der 1303 geweihten Universitätskirche auf dem Lahnfelsen. Sie beherbergt den Fachbereich Evangelische Theologie, eine ausgemalte Aula und einen historischen Karzer. Die Philipps-Universität selbst gründete Landgraf Philipp I. im Jahr 1527.

Adresse Reitgasse / Lahntor, 35037 Marburg Öffnungszeiten Universitätsgebäude — die Aula ist bei Führungen zu sehen

Lutherische Pfarrkirche St. Marien

St. Marien mit dem schiefen Turmhelm
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Die gotische Pfarrkirche St. Marien steht auf einer Terrasse des Schlossbergs und wurde 1222 erstmals erwähnt. Ihr hölzerner Turmhelm von 1473, von der Sonne verzogen, neigt sich sichtbar und ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.

Adresse Lutherischer Kirchhof, 35037 Marburg Öffnungszeiten Tagsüber meist geöffnet

Kugelkirche St. Johannes Evangelist

Das Portal der Kugelkirche
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Marburgs jüngste mittelalterliche Kirche entstand von etwa 1492 bis 1520 für die Kugelherren, eine nach ihren Kapuzen („Kugeln“) benannte Bruderschaft. Innen: ein Netzgewölbe von 1516 und spätgotische Fresken.

Adresse Kugelgasse, 35037 Marburg Öffnungszeiten Zu Gottesdiensten und Veranstaltungen geöffnet

Michaelskapelle (Michelchen)

Die Michaelskapelle zwischen alten Grabsteinen
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Die kleine Pilger- und Friedhofskapelle St. Michael, das „Michelchen“, wurde vom Deutschen Orden erbaut und 1270 auf einer Anhöhe westlich der Elisabethkirche geweiht, zwischen alten Grabsteinen. Sie ist meist nicht öffentlich zugänglich.

Adresse Friedrich-Siebert-Weg, 35037 Marburg Öffnungszeiten Von außen zu besichtigen

Quellen: Wikipedia (Landgrafenschloss) · Wikipedia (Elisabethkirche) · elisabethkirche.de · Wikipedia (Rathaus) · Wikipedia (Alte Universität) · uni-marburg.de. Geprüft am 9. Oktober 2026.