Landgrafenschloss Marburg
Höhenburg auf dem 287 m hohen Schlossberg, erste Residenz der Landgrafen von Hessen und Ort des Marburger Religionsgesprächs 1529, mit gotischem Fürstensaal und Universitätsmuseum.
Schloss 1, 35037 Marburg

Die Museen der Universität: Kulturgeschichte und Minerale im Landgrafenschloss, hessische Kunst im Kunstmuseum und die Religionen der Welt in der Neuen Kanzlei.
Höhenburg auf dem 287 m hohen Schlossberg, erste Residenz der Landgrafen von Hessen und Ort des Marburger Religionsgesprächs 1529, mit gotischem Fürstensaal und Universitätsmuseum.
Schloss 1, 35037 Marburg
Zum 400-jährigen Universitätsjubiläum 1927 eröffnetes Universitätsmuseum mit vor allem hessischer Malerei, Plastik und Grafik; nach Sanierung im Oktober 2018 wiedereröffnet.
Biegenstraße 11, 35037 Marburg
Von dem Theologen Rudolf Otto 1927 gegründete Universitätssammlung mit über 10.000 religiösen Objekten, rund 1.500 ausgestellt, Schwerpunkt Süd- und Ostasien; Eintritt frei nach Terminabsprache.
Landgraf-Philipp-Straße 4, 35037 Marburg
Karte: OpenFreeMap · © OpenStreetMap-Mitwirkende. Für die Religionskundliche Sammlung (Landgraf-Philipp-Straße 4, Oberstadt) liegt noch keine geprüfte Kartenposition vor.
Das Schloss auf dem Schlossberg, erste Residenz der Landgrafen von Hessen, ist heute eines der beiden Häuser des Museums der Philipps-Universität. Zu sehen sind das Schloss selbst mit seinem gotischen Fürstensaal und – bis Februar 2027 – die Mineralien-Ausstellung des Mineralogischen Museums im Waldeckersaal.
Die Kulturgeschichtliche Sammlung im Wilhelmsbau ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Buslinie 10 fährt hinauf zum Schloss.
1925–1927 als „Jubiläumsbau“ zum 400-jährigen Bestehen der Universität errichtet und am 30. Juli 1927 eingeweiht, vereinte das Gebäude in der Biegenstraße geisteswissenschaftliche Institute, eine Bibliothek und ein Museum unter einem Dach. Der Museumsflügel zeigt vor allem hessische Malerei, Plastik, Grafik und Kunsthandwerk.
Nach einer umfassenden Sanierung ab 2011 wurde es im Oktober 2018 wiedereröffnet und 2020 mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet; der restaurierte Brunnen im Innenhof sprudelt seit Mai 2022 wieder. Buslinien 1, 2, 4, 5 und 7, Haltestelle „Erwin-Piscator-Haus“.
Die 1927 von dem Theologen und Religionsphilosophen Rudolf Otto gegründete und 1929 eröffnete Sammlung umfasst über 10.000 Objekte; rund 1.500 davon sind auf etwa 700 m² ausgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den Religionen Süd- und Ostasiens, vor allem dem Buddhismus in seinen regionalen Ausprägungen, doch auch Judentum, Christentum und Islam sind vertreten.
Nach Jahren im Jubiläumsbau und von 1947 bis 1981 im Schloss zog sie am 25. September 1982 in die Neue Kanzlei, wo auch eine öffentlich zugängliche Fachbibliothek besteht. Besuche sind werktags nach Terminabsprache möglich – bitte vorher anrufen oder schreiben.
Das Mineralogische Museum der Universität am Firmaneiplatz ist aufgrund von Brandschutzregularien bis auf Weiteres geschlossen. Seine Ausstellung „MINERALE – Schätze der Erde“ ist in ein Ausweichquartier im Waldeckersaal des Landgrafenschlosses umgezogen und dort bis Februar 2027 zu sehen.
Kombiticket für Kunstmuseum und Schloss: 10 € (ermäßigt 7 €). Laut Universität ist der Eintritt unter anderem für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Studierende der Philipps-Universität frei. Über Weihnachten gelten besondere Öffnungstage (am 24. und 31. Dezember geschlossen).
Quellen: uni-marburg.de (Museum: Besucherinformationen) · uni-marburg.de (Mineralogisches Museum) · Wikipedia (Kunstmuseum Marburg) · Wikipedia (Religionskundliche Sammlung) · uni-marburg.de (Religionskundliche Sammlung). Stand: 9. Oktober 2026.